Wie du dich in Achtsamkeit üben kannst Teil 2: Angst in Liebe verwandeln

Aktualisiert: Feb 18


Kinder erziehen | Kinder und Grenzen

Angst ist Teil unseres Lebens.

Unser Körper reagiert auf unsere Angst mit enormen Veränderungen.

Wenn wir Angst haben, kontrolliert ein Teil unseres Gehirns, nämlich "die Amygdala"

wie wir reagieren und diese lässt leider nur noch drei mögliche Reaktionen zu:


Kampf, Erstarrung und Flucht!


Viele Dinge und Situationen machen uns Angst. Und unsere Angst ist sehr individuell. So kann mir etwas Angst machen z.B. Dunkelheit, was einem anderen Freude bereitet.


Wissenschaftler haben jedoch festgestellt, dass bestimmte Situationen von sehr vielen Menschen als "gefährlich" eingestuft werden: z.B. Einsamkeit, Veränderungen, Tod, Verlust von Menschen, Verlust von Status, Angst vor dem Verlassen werden, nicht mehr zugehörig zu sein.


Angst ist somit ein steter Begleiter unseres Lebens.


Trotzdem haben wir meist nicht gelernt, wie wir mit unserer Angst auf eine Weise umgehen können, die hilfreich für uns ist. Geschweige, können wir unseren Kindern zeigen, wie unsere Angst uns helfen kann uns weiter zu entwickeln und wir uns sogar nach und nach von unserer Angst befreien können.


Angst wird als Schmerz erlebt. Je nachdem wie groß unsere Angst ist, ist auch der Schmerz.


Wenn wir die Emotion der Angst in uns spüren, neigen wir leider dazu, sie möglichst nicht zu spüren und versuchen sie irgendwie zu betäuben.

Wir surfen im Internet, treffen uns mit Freunden, schauen Fernsehen, arbeiten, gehen ins Cafè, lesen, reden usw. Wir versuchen uns "im Außen" von unserem "Inneren" abzulenken.


Wir machen alles, um unsere Angst nicht zu spüren und glauben, damit würde sie verschwinden.

Leider geschieht dadurch jedoch das Gegenteil.


Jede starke Emotion, die wir missachten, wird langfristig irgendwie ihren Weg finden, um nicht länger ignoriert zu werden.

Deshalb ist es so wichtig, Mut zu entwickeln und der Angst ins Gesicht zu blicken.


Was heißt das?


Sobald du Angst in dir spürst, gehe mit deiner Aufmerksamkeit nach innen.

Spüre, wo in deinem Körper die Emotion am stärksten ist und richte deine gesammelte Aufmerksamkeit auf diese Region.

Angst erzeugt immer ein beengendes Gefühl. Ein Gefühl des "Zusammenziehens", der Starre, einer gewissen Härte, des "Verkrampft-Seins".


Richte deine ganze Aufmerksamkeit nun mit der Tiefe deines Mitgefühls für die Angst auf dein Inneres.


Stelle dir die Angst als kleines verkrampftes, zitterndes "Etwas" vor, schlotternd vor Kälte.


Diesem schlotterndem "Etwas" schenkst du nun dein ganzes Mitgefühl und umfängst es mit deiner ganzen Liebe. Du tröstet die Angst und sprichst mit ihr: Ich bin ja da, ich bin bei dir, du darfst da sein, es ist ja gut, ich gebe dir wieder etwas von meinem Mut. Ich gebe dir meine Liebe, ich bin da, ich bin bei dir.


Versuche dabei möglichst lang und tief zu atmen, damit sich dein Körpersystem nach und nach entspannen kann.


Das machst du so lange, bis sich deine Angst etwas beruhigt hat und nun weicher in deinen Armen ruht. Du wiederholst das immer wieder. Am besten auch, wenn deine Angst nicht ganz so groß ist, dann ist es einfacher für dich ihr zu begegnen.

Deine Angst wird dadurch immer kleiner werden und dein Mut und deine Kraft werden wachsen.


Entscheide dich für ein friedlicheres und entspannteres Familienleben.

Vereinbare ein kostenloses Klärungsgespräch.

Du erreichst mich unter +49 176 621 00 257 oder per mail: kontakt@kinderhochdrei.de

Stichwort: Bindungsorientierte Erziehung

Ich freue mich auf Dich! Claudia


Wenn dein Kind oder dein Liebster oder deine Liebste Angst hat, dann hilfst du ihm oder ihr aus ihrer Angst am meisten, indem du für ihn da bist:


"Ich bin hier mein Liebling. Ich bin bei dir. Was brauchst du, damit du dich wieder sicher fühlst?"


Sei wirklich da, präsent, nimm dein Kind oder deinen Partner in die Arme, gib deine Wärme, deine Liebe und dein Mitgefühl.

Du weißt, wie schlimm es ist Angst zu haben.

Du willst ihm helfen, sich wieder zu beruhigen und zu entspannen.


"Ich weiß, wie schlimm es ist zu leiden. Ich helfe dir. Ich bin für dich da."



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